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zweisprachiger Live-Stream mit Gebärdensprache für das BUNDESMINISTERIUM der Justiz und für Verbraucherschutz

Wir freuen uns, mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz einen neuen Kunden aus dem staatlichen Sektor gewonnen zu haben. Das Ministerium nahm unser technisches Equipment und Know-How in Anspruch, um die erste Ausgabe von „360grad: Das Debatten- und Meinungsforum“ im Web stattfinden zu lassen. Im Rahmen des neuen Formats kommen Fach-Experten und die breite Öffentlichkeit in Diskussion zu aktuellen rechts- und verbraucherpolitischen Themen. Bei der Auftaktveranstaltung unterhielt sich Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas mit Harvard-Professor Cass Sunstein über das Konzept des „Nudging“. Dabei ging es um die spannende Frage, wie man bestimmte Verhaltensweisen von Konsumenten anstoßen kann. Moderiert wurde die Diskussionsrunde im Berliner Ministerium von TV-Moderator und Journalist Cherno Jobatey.

Damit alle interessierten Bürger an dem Forum teilhaben konnten, produzierten wir einen Live- Stream der Veranstaltung. Genau genommen setzten wir sogar zwei Live-Streams mit unterschiedlichen Audiospuren ab: einen Stream mit Original-Ton und einen Stream mit der deutschen bzw. englischen Übersetzung der Dolmetscher. Unser Webcast war jedoch keine kommunikative Einbahnstraße. Vielmehr erlaubte die Live-Chat-Funktion den Zuschauern, ihre Kommentare und Fragen zum Thema der Veranstaltung zu posten. Darüber hinaus war die Internetuser aufgefordert, sich über Facebook und Twitter mit dem Hashtag #360grad zu Wort zu melden. Die Beiträge der Online-Community wurden auf einem Präsentations-Screen auf der Bühne angezeigt, wo die Redner dazu Stellung nahmen.

Für den Live-Stream fingen wir das Geschehen im Berliner Ministerium mit vier Kameras ein: Eine Kamera hatte die Bühne in der Totale im Blick, eine andere Kamera lieferte nahe Aufnahmen der Redner auf der Bühne. Kamera Nummer drei filmte ins Publikum. Sie sollte insbesondere die Wortmeldungen der anwesenden Gäste bei der Fragerunde festhalten. Die vierte Kamera war schließlich auf die Gebärdendolmetscher gerichtet. Ihre Aufnahmen mischten wir über das picture-in-picture-Verfahren in das Programmbild. Somit konnten auch taubstumme Online-User die Forumsdiskussionen mitverfolgen. Das fertige Videosignal setzten wir über eine Satellitenschüssel ab, die wir hoch oben auf dem Dach des Bundesministerium montiert hatten.

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