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24 Stunden Live-Streaming – Webcam-Produktion für den MDR in HD

Einsatz in luftiger Höhe: Unsere Webcam auf dem Dach des Kirchturms in Otterwich bei Grimma

» Einsatz in luftiger Höhe: Unsere Streaming-Webcam auf dem Dach des Kirchturms in Otterwich bei Grimma

Nesthocker im Visier. Für den „Wildnis Sommer“ – ein multimediales Projekt des MDR – zog es unser Team in ländliche Gefilde. In drei verschiedenen Dörfern hatten wir unsere Streaming-Webcams installiert, um einheimische Vögel in ihrer natürlichen Umgebung zu filmen: In Theusdorf war unsere Kamera auf ein Schwalbennest gerichtet, in Otterwich hatten wir ein Storchenhorst hoch oben auf dem Kirchendach vor der Linse und in Großbothen einen Eulenkasten im Fokus. Um die Tiere so nah wie möglich zeigen zu können und sie dennoch nicht zu bedrängen, nutzten wir für unsere Aufnahmen Zoomobjektive mit 200 Millimeter Brennweite. Außerdem kamen Richtmikrofone zum Einsatz, um auch die Laute der Vögel in bestmöglicher Qualität aufzeichnen zu können.

Über knapp zwei Wochen sendeten unsere HD-Kameras rund um die Uhr Live-Bilder ins Web: Vom 10. bis 22. Juli konnten Internet-User die gefierten Dorfbewohner über die MDR-Website 24 Stunden pro Tag beobachten. So bekamen sie die Schwalben beim Nestbau sowie ein Weißstorch-Paar bei der Fütterung ihrer Jungen zu sehen. Die Schleiereule ließ sich nur nachts blicken, um nach Beute Ausschau zu halten und auf Nahrungsjagd zu gehen. Vor Ort hatten wir jeweils mehrere Infrarot-Scheinwerfer angebracht, so dass die Vögel auch bei Dunkelheit zu erkennen waren. Die Kameras hatten wir zuvor so programmiert, dass sie automatisch in den Nachtsicht-Modus umschalteten. Somit konnten wir den Online-Zuschauern jederzeit einen ungetrübten Blick auf die Wohn- und Brutstätten der Vögel bieten.

Unsere Aufnahmen streamten wir an zwei Stationen per Satelliten-Uplink und an einem Standort über die dort verfügbaren LTE-Antennen ins Web. Die Ausspielung und das Hosting erfolgten über unsere firmeneigenen Streaming-Server. Auf diesen Servern wurden die Videos jeweils in drei verschiedene Auflösungen transcodiert, damit sie auf verschiedensten Endgeräten wie z.B. auf Smartphones oder Tablet-PCs optimal dargestellt werden konnten. Der MDR verwendete unser Videomaterial weiterhin, um einen Beitrag für’s TV zu produzieren.

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