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4-Kamera-Videoproduktion und SAT-Uplink aus dem BUNDESMINISTERIUM der Justiz und für Verbraucherschutz

Berlin | Diese politische Diskussion im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) spielte sich nicht hinter verschlossenen Türen ab: Bei der jüngsten Ausgabe des Debatten- und Meinungsforums „360grad“ ging Minister Heiko Maas mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft der Frage nach, was die Digitalisierung für das Urheberrecht bedeutet. Das Besondere an der Veranstaltung: jeder Bürger konnte live vor Ort dabei sein und selbst Fragen an Heiko Maas und seine Gäste stellen. Die Kapazitäten des Veranstaltungssaals waren allerdings begrenzt und so galt es schnell bei der Online-Anmeldung zu sein. Aber auch wer keinen freien Platz mehr ergattern konnte, brauchte sich nicht zu ärgern: Mit Hilfe eines Livestreamings machten wir das Forum für alle Interessierten zugänglich, die nicht persönlich anwesend sein konnten. Somit sorgten wir dafür, dass die Debatte definitiv nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.

Die Veranstaltungsreihe „360grad“ begleiten wir seit der Erstveranstaltung im Dezember 2014 als Videostreaming-Partner. Als uns die Verantwortlichen des BMJV nun auch zur 4. Auflage einluden, freuten wir uns sehr. Schließlich ist jeder Folgeauftrag ein Zeichen dafür, dass wir zuletzt überzeugende Arbeit geleistet haben. Mit dieser Selbstsicherheit machten wir uns am 26. April 2016 ein weiteres Mal auf den Weg ins Berliner Ministerium. Schon im Vorfeld hatten wir den Videoplayer für den Livestream angelegt und den entsprechenden Embed Code an den Auftraggeber übermittelt. Der Code ermöglichte der Internetredaktion des BMJV, den Player einfach in ihre Website einzubinden. Es fehlten also nur noch die bewegten Bilder des „360grad“-Forums, die den Videoplayer schließlich mit Leben füllen sollten.

Für die Live-Videoproduktion installierten wir erneut vier HD-Kameras im Gustav-Heinemann-Saal des BMJV. Dabei wählten wir die bewährten Aufnahme-Positionen: Zwei Kameras hatten die Bühne im Visier, eine dritte Kamera blickte ins Publikum. Mit der vierten Kamera filmten wir die Gebärdendolmetscher, die die Veranstaltung für Hörgeschädigte in lautlose Sprache übersetzten. Den Gebärdendolmetschern stellten wir zudem einen Referenzmonitor bereit, auf dem die Kameraaufnahme angezeigt wurden. So konnten sie sich jederzeit selbst sehen und kontrollieren, dass ihre Gesten nicht über das Kamerabild hinausgingen.

Auch unsere Schaltzentrale hatten wir wieder direkt am Ort des Geschehens eingerichtet: In der mobilen Bildregie wurden nicht nur die Kameraaufnahmen zusammen geschnitten, sondern auch die Präsentationsfolien eingemischt. Die Aufnahmen der Gebärdendolmetscher blendeten wir wie immer permanent als „picture in picture“ ins Sendebild ein. Zwar folgten wir bei dem Live-Schnitt erprobten Mustern, jedoch beließen wir nicht alles beim Alten. In den Videostream integrierten wir erstmalig auch Bauchbinden im „360grad“-Branding, die wir selbst entworfen hatten. Stillstand heißt Rückschritt, deshalb arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung unserer Produkte.

Keinen Einfluss haben wir hingegen auf die örtlichen Gegebenheiten des BMJV. Deshalb stand unser Team auch diesmal vor der Herausforderung, Glasfaserkabel über ganze fünf Stockwerke zu verlegen. Wozu die ganze Mühe? Um eine stabile Internetverbindung für das Livestreaming sicherstellen zu können, bauten wir per Satellit ein eigenes Netzwerk auf. Unsere mobile Satellitenschüssel positionierten wir dafür auf dem Dach des Ministeriums. Nur hier war die erforderliche freie Sicht in Richtung Süden gewährleistet, denn auf niedrigerer Ebene ist das Zentrum Berlins schlichtweg zu dicht bebaut. Per Glasfaserkabel machten wir das eigens hergestellte Netzwerk letztlich im Veranstaltungssaal im Erdgeschoss verfügbar. So konnten wir das fertig abgemischte und encodierte Videosignal des „360grad“-Forums an Ort und Stelle als Livestream absetzen.

Verwendete Dienstleistungen von NC3: