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4-Kamera-Videoproduktion und Satelliten-Übertragung für das BUNDESMINISTERIUM der Justiz und für Verbraucherschutz, inkl. Gebärden-Fenster

Fortsetzung (er)folgt … Die Freude über diesen Auftrag aus Berlin war groß: Auch zur zweiten Auflage des Debatten- und Meinungsforums „360grad“ holte uns das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unser Team mit ins Boot. Im Dezember des vergangenen Jahres hatten wir bereits die Premierenausgabe des Diskussionsformats live ins Web übertragen, nun sollten wir auch die Folgeveranstaltung als Livestream abrufbar machen.

Im Berliner Ministerium setzten sich Justizminister Heiko Maas und seine Gäste diesmal mit der Kontroverse „Big data! Little privacy?“ auseinander. Wir filmten die Einzelreden, die Gruppendiskussion und die abschließende Fragerunde mit vier Kameras, die wir an verschiedenen Standpunkten am Veranstaltungsort installiert hatten: Zwei Kameras blickten auf die Referenten auf der Bühne, eine dritte Kamera ins Publikum und eine vierte Kamera war auf die Gebärdendolmetscher neben der Bühne gerichtet.

Alle Aufnahmen liefen in unserer Bildregie zusammen, wo parallel das Sendebild abgemischt wurde. Die Aufnahmen der Gebärdendolmetscher integrierten wir als „picture in picture“. So machten wir die Inhalte der Veranstaltung auch für Hörgeschädigte zugänglich. Neben den Gebärdendolmetschern waren auch klassische Fremdsprachen-Dolmetscher vor Ort. Sie übersetzten die Redebeiträge ins Englische bzw. Deutsche, so dass wir den Videostream jeweils in zwei Sprachen – d.h. mit zwei unterschiedlichen Tonspuren – anbieten konnten.

Das finale Programmsignal wurde direkt encodiert und über unsere Streaming-Server zum Live-Abruf bereitgestellt. Für den Uplink der Videodaten hatten wir eine eigene Internetverbindung via Satellit hergestellt. Dafür installierten wir in bewährter Tradition eine mobile Satellitenschüssel auf dem Dach des Bundesministeriums im Berliner Regierungsviertel. So waren wir komplett unabhängig vom Internetangebot vor Ort und konnten jederzeit die benötigte Upload-Geschwindigkeit von 4 Mbit/sec. sicherstellen

Unsere Arbeit für das Bundesjustizministerium begann nicht erst am Veranstaltungstag. Bereits im Vorfeld hatten wir eine Landingpage mit einem Embedded Videoplayer erstellt, deren Layout wir an die Designvorlagen des Auftraggebers angepasst hatten. Bevor der Livestream startete, zeigten wir im Videoplayer einen geloopten Trailer. Nach Ende der 360grad-Veranstaltung machten wir die Videoaufzeichnung als on-demand-Stream im Videoplayer abrufbar.

Partizipation 2.0. Um auch die Online-Zuschauer an der Diskussion rund um das Thema Datenschutz teilhaben zu lassen, kombinierten wir die Videoübertragung mit einem Live-Chat. Über eine Eingabefeld unterhalb des Videoplayers konnten die User ihre Fragen direkt ins Ministerium schicken. Die Verantwortlichen dort verwalteten die eingehenden Chat-Beiträge mit Hilfe einer von uns entwickelte Backend-Anwendung. Sie erlaubt u.a., auf Chat-Beiträge für alle sichtbar zu veröffentlichen, privat an die Fragesteller zu antworten oder Umfragen unter allen Usern durchzuführen.

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