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Facebook- und Twitter-Livestream vom Netzpolitischen Dialog des BUNDESMINISTERIUMS für GESUNDHEIT

Berlin | Für das Bundesgesundheitsministerium zeigten wir uns mal wieder von unserer sozialen Seite: Im Berliner Kommunikationsmuseum übertrugen wir eine Veranstaltung des Ministeriums live ins Social Web. Auf Facebook und YouTube gab es den Livestream zu sehen, den wir vor Ort mit einem eigenen Film- und Regieteam produzierten. Über die Sozialen Medien konnten Interessierte das Event aber nicht nur live verfolgen, sondern zugleich auch aktiv mitgestalten: Die Fragen und Kommentare der Netzgemeinde fanden direkten Eingang in die Podiumsdiskussion.

Mit der Live-Übertragung beschritt das Bundesgesundheitsministerium neue Kommunikationswege: Als erste Veranstaltung ihrer Art wurde der „Netzpolitische Dialog“ live in den Sozialen Medien zugänglich gemacht. Das Thema der Veranstaltung forderte geradezu eine Ausweitung über die Eventlocation hinaus in den digitalen Raum: Zur „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ diskutierten verschiedene Experten aus der Politik, Medizin und Medienwelt. Teil der Talkrunde waren u.a. Gesundheitsminister Hermann Gröhe, Charité-Ärztin Dr. Irmgard Landgraf, „YouTube-Doktor“ Johannes Wimmer und Online-Publizist Sascha Lobo.

Auf die Diskussionsteilnehmer gerichtet waren nicht nur die Augenpaare der anwesenden Gäste, sondern auch die Objektive unserer Kameras. Insgesamt drei bemannte Full-HD-Kameras lieferten die Videoaufnahmen für den Livestream und bildeten somit das „Fenster“ zur virtuellen Welt. Die einzelnen Kamerabilder wurden von unserem Bildregisseur live am Digitalmischpult geschnitten. Zudem spielten wir Intro- und Outrovideos sowie Bauchbinden in das Live-Video ein, welches sich damit an das optische Erscheinungsbild einer klassischen TV-Talkshow anlehnte.

Ausgestrahlt wurde die Talkshow jedoch nicht im Fernsehen, sondern im Web. Der Vorteil dabei: Unabhängig von den großen Rundfunkanstalten kann hier jede Person, jede Institution und jedes Unternehmens selbst auf Sendung gehen. Dieses Chance nutzte auch das Gesundheitsministerium, indem es das Veranstaltungsvideo live auf Facebook und Twitter verbreitete. Um die technische Realisation des Livestreamings kümmerte sich unser IT-Team: Die Videodaten wurden von uns direkt an Ort und Stelle encodiert und an die Streaming-Server der beiden Sozialen Netzwerke übermittelt. Den Livestream veröffentlichten wir jeweils auf dem offiziellen Facebook-Profil und Twitter-Account des Ministeriums, welches somit als offizieller Absender auftrat.

Das Social Web würde seinem Namen nicht gerecht werden, wäre es nur auf Einweg-Kommunikation und nicht auf Interaktion ausgelegt. So waren die Facebook- und Twitter-User explizit aufgerufen, sich an der Diskussion zur Digitalisierung des Gesundheitswesens beteiligen. Per Kommentar unter dem Livestream oder per Post mit dem Hashtag #gesundheitdigital konnten die Livestream-Zuschauer ihre Fragen beisteuern. Diese wurden von zwei Social-Media-Redakteuren im Berliner Kommunikationsmuseum entgegengenommen und an die Sprecher weitergegeben. Auf diese Weise konnten die Netzgemeinde Inhalte und Tenor der Diskussion selbst mit bestimmen. Wir finden: politische Partizipation war nie einfacher.

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