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HD-Livestreaming vom WHA Side Event der Global Sepsis Alliance, inkl. Registrierungsabfrage

Genf | Im Dienste der Wissenschaft ging es für uns in die Schweiz. Das Ziel unserer Reise: Genf, Hauptsitz der Weltgesundheitsorganisation. Im Mai kamen Vertreter aller 194 Mitgliedsstaaten hier zur World Health Assembly (WHA) zusammen, um über den zukünftigen Kurs der öffentlichen Gesundheitspolitik zu entscheiden. Auch wir waren anlässlich der internationalen Versammlung im Einsatz. Unseren Blick hatten wir dabei nicht etwa auf Gesetzesentwürfe, sondern auf Übertragungsprotokolle gerichtet. Per Livestream machten wir ein wissenschaftliches WHA Side Event im Web zugänglich. Damit ermöglichten wir der Healthcare Community, die Veranstaltung auch fernab von Genf zu verfolgen.

Das WHA Side Event, das wir live ins Netz übertrugen, wurde von der Global Sepsis Alliance (GSA) ausgerichtet. Wie der Name der Organisation schon nahelegt, widmete sich die Veranstaltung voll und ganz dem Thema Sepsis – einer Krankheit, die im Volksmund auch als Blutvergiftung bezeichnet wird, häufig mit Wundinfektionen einhergeht und heute bereits die dritthäufigste Todesursache in Deutschland darstellt. Mit Hilfe der Veranstaltung sollte die Aufmerksamkeit der WHA-Mitglieder auf die bisher unzureichend beachtete Erkrankung und ihre fatalen Folgen gelenkt werden. Für den Livestream hatten sich die Veranstalter bewusst entschieden, um darüber hinaus eine breitere (Fach-)Öffentlichkeit in aller Welt zu erreichen.

Schon mehrere Wochen vor der Veranstaltung hatten wir den Videoplayer angelegt, in dem der Livestream später zu sehen war. Über einen iFrame ließ sich der Player direkt in die Website der GSA einbinden. Dank seines responsiven Designs passte sich der Player flexibel an die Bildschirmgröße des Users an – sowohl auf stationären wie auch auf mobilen Devices. Vor Beginn des Events zeigten wir eine Ankündigungsfolie im Loop. So konnte die GSA den Player schon im Vorfeld auf ihrer Website veröffentlichen und den Livestream aktiv bewerben. Auf Wunsch der GSA hatten wir zudem eine Registrierungsabfrage entwickelt: Mittels einer Eingabemaske erfassten wir Name, E-Mail-Adresse und Land der User, bevor diese Zugriff auf den Videoplayer erhielten.

Soweit so gut. Ein Videoplayer allein macht jedoch noch keinen Livestream. Um den Player schließlich mit bewegten Bildern füllen zu können, begleiteten wir die GSA-Veranstaltung in Genf mit professionellem AV-Equipment. Die Live-Aufnahmen unserer Kameras schnitten wir direkt an Ort und Stelle. Unsere mobile Regietechnik erlaubte uns, auch die Präsentationsslides der Speaker im Sendebild darzustellen. Die Videoeinspieler, die während der Veranstaltung gezeigt wurden, integrierten wir ebenfalls in den Livestream. So wandte sich u.a. die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan mit einer persönlichen Videobotschaft an das Publikum im Veranstaltungssaal und an den Bildschirmen. Angesichts solch hochkarätiger Unterstützung wundert es nicht, dass die WHA zwei Tage nach dem Event mehrheitlich für eine Resolution zur Prävention und Behandlung von Sepsis stimmte.

Verwendete Dienstleistungen von NC3: