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virtuelle Pressekonferenz mit Live-Chat für PORSCHE, inkl. embeddable Videoplayer für Livestream und on-demand-Video

Stuttgart | Volle Fahrt voraus mit Porsche: Anlässlich der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts „Join the route“ veranstaltete der schwäbische Automobilhersteller erstmalig eine rein virtuelle Pressekonferenz. Mit unserer Unterstützung demonstrierte das Unternehmen, dass es nicht nur bei seinen Fahrzeugen, sondern auch in der Kommunikationsarbeit auf innovative Technologien setzt: Den Medientermin der Porsche AG machten wir exklusiv per Livestream zugänglich, den wir obendrein mit einem Live-Chat kombinierten. So konnten Journalisten die Pressekonferenz direkt am Arbeitsplatz oder unterwegs am Smartphone verfolgen und ihre Fragen auch aus der Ferne an die Porsche-Verantwortlichen in Zuffenhausen loswerden. Das sparte allen Beteiligten wertvolle Ressourcen, so dass die Pressekonferenz selbst ein Beispiel par excellence für die Nachhaltigkeitsbestrebungen bei Porsche abgab.

Kulisse für die virtuelle Pressekonferenz bildete weder ein trister Konferenzraum noch ein Produktionsstudio, sondern das Porsche-Museum in Stuttgart. In einem großflächigen Veranstaltungsbereich auf der obersten Ebene hatten wir eigens für die Pressekonferenz ein komplettes Filmset samt Regie aufgebaut. Im Scheinwerferlicht nahmen gleich mehrere hochrangige Unternehmensvertreter Platz: Eingerahmt von zwei Porsche 911 gaben der Vorstandsvorsitzende Oliver Blume und die Leiterin Nachhaltigkeit Carolyn Hutter einen Einblick in die Bedeutung und Praxis verantwortungsvollen Handelns bei Porsche. Durch das Programm führte Porsche-Kommunikationschef Josef Arweck. Er moderierte auch die virtuelle Q&A-Session am Ende der Live-Übertragung, bei der er die Fragen der Online-Zuschauer an die beiden Fachexperten richtete.

In puncto Requisite und Dramaturgie lehnte sich die Web-Sendung an einer TV-Talkshow an. Dies zeigte sich auch in der optischen Aufmachung der Sendung: Wie im Fernsehen üblich, erhielt jeder Sprecher eine Bauchbinde, die wir im Porsche-Design erstellt hatten. In der Regie spielten wir weiterhin vorproduzierte Videos und animierte Grafiken ein, die das Sendebild abrundeten. Das fertige Videosignal encodierten wir direkt im Porsche-Museum und stellten es über unsere Streaming-Server zum Live-Abruf bereit. Schon im Vorfeld der Pressekonferenz hatten wir einen embeddable Videoplayer konfiguriert, der den Livestream sowie anschließend die Videoaufzeichnung wiedergibt. Der Player konnte bequem per iFrame in eine Microsite zum Thema “Nachhaltigkeit” eingebunden werden, die Porsche in seinem Newsroom angelegt hatte. Vor Beginn der Übertragung ließen wir im Videoplayer einen Imagefilm des Unternehmens abspielen. Zudem hatten wir einen digitalen Countdown programmiert, der die letzte halbe Stunde bis zum Start der virtuellen Pressekonferenz im Player herunter zählte.

Die komplexe Live-Produktion verlangte ein Großaufgebot an Personal und Technik, schließlich waren wir für die ganzheitliche technische Betreuung der virtuellen Pressekonferenz verantwortlich. Um die Ausführungen der Porsche-Manager in Bild und Ton einzufangen, kamen drei HD-Kameras und funkbasierte Ansteck-Mikrofone zum Einsatz. Vor Ort hatten wir zudem Arbeitsplätze für die Bildregie, den Tontechniker und Streaming-Ingenieur eingerichtet und mit entsprechender Technik ausgestattet. Hier steuerten wir auch die Darstellung der Redetexte auf einem Teleprompter sowie der Präsentationsfolien auf einem separaten Monitor, die den Personen vor der Kameras als Hilfe und Orientierung dienten. In unserem „Backoffice“ liefen auch die Chat-Beiträge der Online-Zuschauer ein. Mit Hilfe eines von uns entwickelten Backend-Tools wurden die Beiträge von einer Porsche-Kommunikationsexpertin gesichtet, selektiert und an den Moderator weitergeleitet. Einzelne kurze Fragen konnten unmittelbar schriftlich im Chat beantwortet werden.

Die Produktion einer Live-Sendung stellt sowohl an die Menschen vor der Kamera wie auch an die Personen im Hintergrund besondere Anforderungen. Jeder Satz, jede Geste, jede Kameraeinstellung und jeder Videoschnitt muss genau sitzen, denn live bietet keine zweite Chance. Dies macht eine sorgfältige Planung und Abstimmung aller zusammenwirkenden Komponenten unverzichtbar. Daher führten wir im Vorfeld der virtuellen Pressekonferenz auch eine Generalprobe mit allen Mitwirkenden durch. Die Learnings aus dem Testdurchlauf nahmen unser Team und die Kollegen von Porsche zur Grundlage, um die technische und personelle Aufstellung sowie die inhaltliche und grafische Ausgestaltung der Sendung noch einmal zu optimieren. Derart gut vorbereitet konnten wir letztlich eine höchst professionelle virtuelle Pressekonferenz auf die Beine stellen, deren Qualität einer TV-Sendung in nichts nachsteht.

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